Zurück zu Schottland 2012

12. Tag: Durness – Inverness

Ein bisschen Wehmut tritt ein als wir unser Lager abbrechen. Wir sind an der Nordspitze Schottlands angekommen, hatten einen fantastischen Zeltplatz mit Aussicht und nun geht es wieder Richtung Süden.

 

 

 

 

 

 

Auch dem meiner Yamaha fällt der Abschied schwer und so zickt sie wieder rum: Wir fahren los und machten uns auf den Weg nach Tongue. Aber soweit kamen wir erstmal gar nicht. Wir legten zwei kurze Foto Stop´s ein, dummerweise machte ich jedesmal die Maschine aus, beim dritten mal wollte sie nicht mehr starten. Nach dem zweiten Versuch meldete sich nicht einmal mehr der Anlasser, alles tot. Na toll, was nun. Anschieben klappte auf dem leichten Gefälle auch nicht. in einiger Entfernung zurück war ein kleiner Hügel, dort wollte ich es noch mal probieren. Total verschwitzt und außer Atem, weil ich immer noch die Regenkombi drüber hatte kam ich auf dem Hügelchen an. Einfach spaßeshalber wollt ich mal versuchen ob sie wieder anspringt, ohne Anlaufen und was soll ich sagen, sie ging an. Man war das deprimierend. Ich hätte den Abend davor das Handy über die Bordsteckdose nicht so lange laden sollen und bei den Stops den Motor laufen lassen.

 

 

Das Wetter war wie immer typisches Inselwetter: ne Mischung aus Regen, Sonne und bewölkt, aber das war uns ja nicht neu.

 

 

 

Je weiter wir südwärts kamen desto flacher wurde das Land, keine riesigen Berge die das Landschaftspanorama prägten, dafür eine leicht geschwungene Landschaft. In der Nähe von Bonar Bridge gab es einen Rastplatz wo man eine fantastische Aussicht auf dieses hatte.

 

 

In Inverness angekommen ging es erstmal zum örtlichen Outdoor-Shop, wir brauchten Nachschub an Spiritus für unseren Kocher. Dann ging es zum Zeltplatz, das Navi zeigte uns einen direkt am Wasser gelegenen an, nur 3 km von der Stadt entfernt. Wir sind dort angekommen und haben uns gefreut das wir wieder einen Top Zeltplatz erwischt haben.

 

Das Wetter wechselte heut echt im Sekundentakt… aber wir blieben trocken.

 

Abends noch ein paar Nacht-Aufnahmen:

(Merke: für nächstes Mal ein kleines Reisestativ einpacken)

 

Ein Österreicher sprach uns an, Ihm ist die Yamaha aufgefallen. Er erkundigte sich nach dem Typ und er meinte so eine habe auch er früher mal gefahren. Er lächelte als wir Ihm erzählten was wir schon alles durch hatten auf unserer Tour. Jetzt hatte er die große 1100er und seine Frau fuhr als Sozius mit. Auf Ihrer Tour schlagen sie Ihr Lager auf und blieben für mehrere Tage, starten Ihre Tagestouren immer vom selben Punkt aus. Später gehts dann erst weiter.

Für uns wäre das nichts, nicht bei der Menge Gepäck die wir dabei haben. Vielleicht später mal, dann aber mit Trike. wo mehr Platz für beide ist.

 

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