Zurück zu Schottland 2012

14. Tag: Aviemore – Edinburgh

 

Früh aufgewacht erkannte man die ganze Midgesplage deutlich am Zelt Himmel. Da die warme Atemluft nachts an der Zelt Innenwand kondensiert, klebten dort hunderte der Viecher.

 

 

 

 

 

Auch beim Einpacken nervten die Plagegeister tierisch…

Dann ging es zur Edradour Distillery, die kleine legale Distille in Schottland. Klar wenn man im Geburtsland des Whiskeys is, muss man eine Distille auch mal von innen sehen. An der Kasse wurden wir dann auch gleich in deutsch begrüßt, anhand der Visa-Karte mit der ich bezahlte erkannte uns die Frau vom Chef, die kassierte. In dem ganzen Betrieb arbeiten jeher nur 8 Leute, klar das da jeder anpackt.

 

Wir konnten sogar hauseigene Produkte probieren, einen Whiskey gleich nach der Destillation, einen 10 Jährigen und einen Likör, wobei uns beiden der Letztere am besten geschmeckt hat. Im Lager wurde einem ganz wohlig zumute. Die Fässer verlieren je 10 Jahre Lagerung 1/4 ihres Inhaltes (der Engel´s Tropfen) und das roch mach auch, ein sehr angenehmer Geruch.

 

 

 

Auch die Halle mit den großen Brennblasen war beeindruckend, der Maischebottich war schon 100 Jahre alt. Es ist eine der letzten kleine Distillen in Schottland. Früher gab es in jeder großen Gemeinschaft eine, wo die Bauern ihr Getreide hin brachten und dafür ein bisschen Schottenwasser bekamen.

Nach diesem Stop ging es weiter nach Edinburgh wo wir eine B&B Unterkunft schon von Deutschland aus gebucht hatten. Die Bikes haben für 2 Tage erstmal Pause. Das Zimmer im Reihenhaus war spartanisch aber gemütlich. eine kleine Dusche im extra Zimmer nur für uns, alles mit Teppich ausgelegt und mit Blick über die Häuser, sehr ruhig. Erstmal auspacken und ne Dusche nehmen, das tat gut.

Was echt cool war, wir hatten ne Bushaltestelle direkt neben der Haustür und die Linie fuhr auch direkt ins Zentrum. Bequemer ging es wirklich nicht. Erstmal ein bisschen Stadtbummel… bis Abends 21Uhr wo wir Karten für´s Edinburgh Military Tattoo hatten.

Frau wollte erstmal den hiesigen Klamottenladen checken, die Ausgehschuhe waren während der Fahrt total nass geworden und ließen sich auch nicht mehr trocknen, also war Schuh-Shopping angesagt 😀

Gleichzeitig zum Military Tattoo war auch noch das Fringe Festival in der Stadt, weshalb in der Altstadt und drumrum überall Künstler Shows zeigten, echt cool!

Dann ging es hinauf zum Edinburgh Castle, wo auf dem Vorplatz eine stadionartige Tribüne aufegbaut wurde, immer für 1 Monat für das Tattoo.

Die Kulisse war cool, das Stadion direkt vor der Burg und als die Show lief bekam man echt Gänsehaut, all die Dudelsack-Spieler… gigantisch!!!

Wann man mal dort ist, im August sollte man sich dieses Event auf gar keinen Fall entgehen lassen!

 

 

 Weiter zum nächsten Tag —>


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